Friday, June 26, 2009

Is the President truly nerdcore?

It is weird, but for the 14 minutes that speech takes, I forgot about torture, only hesitant steps forward on LGBT-rights, the financial crisis and even the horrific weather outside. It only lasted for a quarter hour, but hey, you take what you get.



[via The Rachel Maddow Show]

Politics and Geekdom go together very, very well. I can attest to that.

Bachmannpreis '09 II

Josef Winklers Eröffnungsrede zu den 33. Tagen der deutschsprachigen Literatur war bisher das spannendste Stück Literatur. Bezeichnenderweise hat ausgerechnet die Stadt Klagenfurt keine öffentliche Bibliothek.

Thursday, June 25, 2009

Bachmannpreis '09

Anfang verpasst. Im Gegensatz zu letztem Jahr wieder länger, die Preisverleihung findet Sonntags statt. Im Juryteam fehlen mir die Favoriten der letzten Jahre. Das einzige, was mir bis jetzt immer dazu eingefallen ist, waren die Parallelen von sportlichen Wettkämpfen und diesem "Wettlesen" - überhaupt ist diese ganze Geschichte viel spannender, wenn man sich auf das Verhalten der Kritik konzentriert statt auf die Autoren. Wie kann ein Text in so kurzer Zeit erfasst werden?

Autoren:
Lorenz Langenegger (Text: Der Mann mit der Uhr)
Ralf Bönt (Text: Der Fotoeffekt. Auszug aus einer Novelle)
Katharina Born (Text: Fifty Fifty)
Karsten Krampitz (Text: Gegendarstellung. Auszug aus Heimgehen - Eine Novelle)
Christiane Neudecker (Text: Wo viel Licht ist)
Jans Petersen (Text: Bis dass der Tod)
Bruno Preisendörfer (Text: Fifty Blues)
Carl-Gustav Ruch (Text: Hinter der Wand)
Gregor Sander (Text: Winterfisch)
Caterina Satanik (Text: leben ist anders. auszug.)
Andreas Schäfer (Text: Auszeit)
Linda Stift (Text: Die Welt der schönen Dinge)
Philipp Weiss (Text: Blätterliebe)
Andrea Winkler (Text: Aus dem Gras)

Donnerstag, 3sat, 10:00-15:00
Freitag, 3sat, 10:00-15:00
Samstag, 3sat, 10:00-14:00
Sonntag, 3sat, 11:00-12:15

Wednesday, June 24, 2009

Something is missing, but that's possibly my fault.

Sonic Youth, älter als ich, mit einem Nachfolgealbum zu "Rather Ripped" das ich vielleicht nicht ganz so oft wiederhören werde. Dafür ist die Band jetzt bei Matador (wo unter anderem auch Miss Marshall zu Hause ist - deren Sonic Youth-Cover, nur um die Kurve zu kratzen, "Schizophrenia", auf Gitarre und Gesang reduziert, fast besser als das Original ist). Mein Lieblingssong von "The Eternal" ist "What We Know, aber die erste Singleveröffentlichung mit Video heißt "Sacred Trickster".



Bei Gossip (jetzt ohne "the") tuts jetzt auch eher new waven als rocken, wie schon bei den Yeah Yeah Yeahs. Das ist ein bisschen schade, finde ich. Ach ja, das Album heißt "Music for Men".

Gossip - Heavy Cross



Regina Spektors langerwartete fünfte Platte "Far" (nach einem Duett für Ben Folds "Way to Normal" letztes Jahr) ist auch nicht ganz so gut, wie etwa "Begin to Hope" und mein persönliches Lieblingsalbum, "Eleven Eleven"

Regina Spektor - Laughing With



Und von der neuen Placebo (Verriss auf Pitchfork) mag ich gar nicht anfangen.

Sonst: meine Halbjahreslieblingsplatten sind, ungefähr:

Mirah - (A)Spera (vor allem "Country of the Future", "The Forest" und "Generosity")
Laura Gibson - Beasts of Seasons (vor allem "Spirited" und "Where Have All Your Good Words Gone?")
Olli Schulz - Es brennt so schön
The Decemberists - The Hazards of Love
Micachu & the Shapes - Jewellery (mit dem größten Potential, das spannendste Album des Jahres zu werden)
The Thermals - Now We Can See

Thursday, June 18, 2009

random question

So who would win in a fight? Captain Mal or Captain Jack (oh, right, there is a very clear answer to that...but who would look better?)

[btw: I like the "Doctor Who". It took me a pretty long time to get over the farting aliens, but now it's fine]

Sunday, June 14, 2009

Wait, I've heard that before.

"Auch wenn die NPD immer wieder versucht, als weltoffen zu gelten, indem sie ausländische Touristen willkommen heißt, sich inländerfreundlich statt ausländerfeindlich nennt, das Selbstbestimmungsrecht der Völker anmahnt, für die 'Vielfalt der Völker' eintritt, Ausländer 'human' zurückführen will und gegen eine 'menschenfeindliche Integrationspolitik' wettert: In der NPD-Propaganda fungieren gerade auch Ausländer als zentrale 'Sündenböcke', als personifiziertes Feindbild;"

Harald Bergsdorf: Die neue NPD - Antidemokraten im Aufwind, Seite 98

Monday, June 8, 2009

Kante / Am Schöpfwerk

Das abendliche Konzert der Band Kante in der Meidlinger Gemeindebausiedlung "Schöpfwerk" hat mich ein bisschen zum Nachdenken gebracht. Es fand vor der Schule statt, eine kleine Grünfläche, und nur wenige Meter von den Wohnungen entfernt. Als ich ankam, waren geschätzte 250 bis 300 Leute dort - verstreut, Bier holend, und zwischendrin Kinder, die Fußball spielten. Viele Leute waren wohl bloß aus Neugier dort, und würden sonst nicht zu einem Konzert der Band gehen, aber nichtsdestotrotz war die Atmosphäre angenehm entspannt, konfliktfrei. Die Besucherzahl hätte eher auf eine kleine lokale Band hingewiesen als auf eine Gruppe, die auch bei größeren Festivals schon mal die Hallen füllt, aber das lag vielleicht auch daran, dass der Event relativ wenig beworben wurde (kein Wort darüber zum Beispiel im Falter). Vor eineinhalb Jahren hatte ich genau das umgekehrte Erlebnis: Scout Niblett spielte im Chelsea, sie war am Cover des Eventguides im Falter, und das Ergebnis war ein weitgehend desinteressiertes Publikum und ein katastrophales Konzert unter den ganz falschen Bedingungen.
Nicht so hier. Erst im Nachhinein wurde mir klar, wie klug die Enscheidung war, hier ausgerechnet Kante spielen zu lassen - schließlich ist das die Band, die mit "Die Tiere sind unruhig" und vor allem "Plays Rhythmus Berlin" zwei Alben geschrieben haben, die sich explizit mit dem Leben in der Stadt auseinandersetzen. Peter Thiessen, Sänger und Gitarrist der Band, hatte eine kleine Sprechrolle im Handke-Stück "Spuren der Verirrten" im Akademietheater, die Band schrieb die Musik für die Inszenierung.
Das Konzert hindurch hatte ich das Gefühl, dass die Idee, in einem Gemeindebau zu spielen, bei der Auswahl der Songs mitreflektiert wurde. Songs aus "Die Tiere sind unruhig" und "Plays Rhythmus Berlin", die stimmungsmäßig passten, "Warmer Abend" zum ganz genau richtigen Augenblick, als sich die dunklen Wolken nach einem kurzen Nieselregen verzogen hatten und das erwartete Gewitter ausblieb, "Du hältst das Fieber wach" und "Nichts geht verloren" mit Blick auf die immer noch anwesenden Kinder, natürlich auch "Die Summe der einzelnen Teile". "Zombi" fühlte sich in dem Kontext auch wie ein ganz neuer Song an ("wir sind die Wunde Stelle mitten unter euch [...] Wir stehen auf der Schwelle einer neuen Zeit") In der ersten Zugabe, die eigentlich die zweite Hälfte des Konzerts war, spielte die Band für das Theaterstück geschriebene Stücke unter Beteiligung des Schauspielers Jörg Ratjen, der auch den Text zu einem improvisierten Stück lieferte.
Die Siedlung "Am Schöpfwerk" beherbergt etwa 8000 Menschen. Dass ein Konzert unter diesen Bedingungen so gut funktioniert- spielende Kinder, Gruppen von Jugendlichen, die sonst wohl eher andere Musik hören, neugierige Bewohner, und dem Stammpublikum - absolut reibungslos über die Bühne geht, dass die Musik so zugänglich ist, die Band selbst entspannt und sichtlich erfreut über das, was hier passiert - ist ein kleines Wunder.

Bilder vom Konzert bei flickr.
Sehr schöner Konzertbericht bei FM4.

Svetlana Kuznetsova wins the French Open, FINALLY

"Unfortunately for Safina, bad Grand Slam finals are becoming a nasty habit. She already had tried and failed twice without threatening to win a set. She lost last year’s French Open final to Ana Ivanovic and this year’s Australian Open final to Serena Williams. But this time, Safina arrived in Paris as the game’s new No. 1 player and the most successful woman on clay this season. This time, she roared through her first four matches in an overwhelming fashion reminiscent of the retired champion who awarded the trophies on Saturday: Steffi Graf, who now prefers her given name of Stefanie.
But the only 23-year-old Russian with strong ties to Spain who did a respectable impression of Graf in this final was Kuznetsova, the No. 7 seed. Her 6-4, 6-2 victory required just 1 hour 13 minutes and generated precious little suspense down the stretch.
“I’ve been waiting for this moment for a very long time,” Kuznetsova said."

NY Times: Safina Is No Match for Kuznetsova at French Open, June 6, 2009

"Man kann auch Katastrophe sagen"

Ein aus dem Kontext genommenes Zitat eines beschwichtigenden Faymanns im Ö1-Mittagsjournal, der meint, die kritische, aber EU-nicht-ablehnende ("ein soziales, brügernahes Europa") müsste konsequent weiterverfolgt werden. Das Wahlergebnis der SPÖ (23,8 %, ein Minus von 9,5 %) liegt aber eigentlich nicht weit außerhalb des Gesamteuropäischen Abschneidens der Sozialdemokraten. Die britische Labour-Partei als Vorbild heranzuziehen, bietet sich nicht unbedingt an, dort wurde wohl nicht über das EU-Parlament, sondern die Zukunft Gordon Browns entschieden (Labour liegt bei 15,4 %, ein Minus von 6,9 %, und ist damit hinter der Anti-EU-Partei UKIP nur noch an dritter Stelle). Ähnlich die Situation in Ungarn, das noch unter den Nachwirkungen des Skandals rund um den zurückgetretenen Ministerpräsident Ferenc Gyurscany leidet. Dessen sozialdemokratische und seit sechs Jahren regierende Partei MSZP sank auf 17,4 %, die konservative Partei Fidesz liegt bei 56 % und damit hinter den erwartenden. Die rechtsextreme Partei Jobbik, deren paramilitärischer Flügel Magyar Gárda die Romaviertel unsicher macht, erreichten aus dem Stand fast 15 %.

In Deutschland ist die Situation ähnlich, die große Koalition wird von der konservativen Partei geführt, aber die SPD liegt bei 20,8 % und damit satte 17,1 % hinter CDU/CSU. Nach bisherigen Schätzungen haben die Europäischen Sozialdemokraten gegenüber der letzten Wahl vor fünf Jahren etwa 60 Sitze verloren, allerdings dürften auch die Konservativen Sitze verlieren, zu Gunsten der Grünen und Liberalen. Ulrich Schulte konstatierte in der taz, dass ausgerechnet jene Parteien gewonnen haben, die für einen neoliberalen Kurs stehen - von denen man also vermutet hätte, dass sie nach der Wirtschaftskrise angeschlagen wären.

Ich hatte mich vor den Wahlen nicht getraut, ein Ergebnis zu prognostizieren - bei einer Wahlbeteiligung 42,4 % wäre das wie Kaffeesudlesen. Allerdings ist das sehr schlechte Abschneiden des BZÖ, das offenbar keine Stimmen von der ÖVP abziehen konnte, überraschend (Stadler hat den Einzug wohl knapp verpasst). Gegen den europäischen Trend, aber auf Grund der Auseinandersetzungen um den ersten Listenplatz erwartet, verloren die Grünen fast ein Drittel ihrer Wähler und liegt derzeit bei 9,5 % - das zweite Mandat könnte sich noch nach Auszählung der Briefwahlstimmen ausgehen. Voggenhuber spricht im Standard-Interview von einem Disaster.
"Die Causa Voggenhuber hat schon eine entscheidende Rolle gespielt. Da wurde ein Baum unmittelbar vor der Ernte gefällt, nicht aus politischen Gründen, sondern aus der Machtversessenheit einer kleinen Gruppe heraus. Die Führung der Grünen gebärdet sich als Hofstaat, der Eifersucht, Neid, Missgunst über die Verantwortung gestellt hat, mit einem Mobbing gegen mich über Monate. Wir sind nun wieder so stark wie 1999. Die Parteispitze hat mit einem Schlag die Arbeit von zehn Jahren vernichtet."
Ein Wechsel an der Spitze ist immer ein prekärer Moment in der Parteigeschichte, vor allem, wenn der Auslöser nicht eine Niederlage oder eine innerparteiliche Krise ist, sondern einfach der Umstand, dass ohne diesen Wechsel niemals die zweite Reihe nach vorne kommen könnte. Innerhalb dieses prekären Augenblicks den Eindruck innerer Zerstrittenheit zu präsentieren, und dann den Rest der wertvollen Zeit darauf verwenden zu müssen, eine Persönlichkeit zu etablieren, statt auf Inhalte fokussieren zu können, ist vor allem kurz vor Wahlen keine besonders gute Idee.
Warum ausgerechnet die ÖVP unter Spitzenkandidat Strasser ihre Wähler so gut mobilisieren konnte (wobei sie, trotz der Siegesfeierei, trotzdem 3 % verloren hat), deutet wohl darauf hin, dass Hans Peter Martin (der beweist, dass die Wahl zum Europaparlament eben nicht das gleiche wie eine Nationalratswahl ist) hauptsächlich potentielle SPÖ-Wähler angesprochen hat. Aus dem Ergebnis der FPÖ, das mit 13,1 % hinter den Erwartungen liegt, irgendwelche Vermutungen über zukünftige Wahlen zu formulieren, ist Quatsch: bei der Wahlbeteiligung, und dem fundierten Verdacht, dass viele potentielle Wähler der FPÖ einfach nicht zur Wahl gegangen sind, ist das keinesweges ein Signal, dass der Rechtsruck damit zu Ende ist. Angesichts des katastrophalen SPÖ-Ergebnisses muss man sich wegen der Wiener Landtagswahlen nächstes Jahr noch mehr Sorgen machen als zuvor.

Sunday, June 7, 2009

Das Lied zum Sonntag

The Gentle Waves - Hangman in the Shadows

The clock may not mean much to rabbits and owls
Depending on darkness and light
To fly in the night or to hide in a hole
We can do both fairly well

But what is this ticking that saves us from sleep
From light and from warm peace of mind?
It's tin and it's cold and is brutal in years
It's emptiness and broken tears

We'll lie under blossom, we'll dance in the field
'Til rocks start to fall from the sky
We'll swim in the river, and bathe in the sea
And lay 'til our bodies are dry

Then what is this beating that saves me from sleep?
It's wondering, waiting to try
The whole world around me is solemn and old
And loneliness answers my sigh.

[on "The Green Fields of Foreverland", 1999]

Friday, June 5, 2009

Konzerte, gratis und unter freiem Himmel

Am Samstag spielen Kante ein Konzert im Rahmen der Wiener Festwochen vor der Schule beim Schöpfwerk - gratis! Die anderen Veranstaltungen mit dem Titel "Stadt der Musik - Der Gemeindebau klingt" - gibts hier.

Kante: Warmer Abend



Das Donauinselfest, diesmal abgespeckt und wieder im Juni statt im September (26. bis 28.), bietet auch ein paar spannende Konzerte. Die Sterne kommen zurück (das Konzert 2005, in meinem Maturajahr, war eines der besten, das ich jemals besucht habe). Für kleinere und weniger tanzbare Musik empfiehlt es sich trotzdem, ein bisschen intimere Konzerte zu besuchen.

Ein paar Programmpunkte:

Freitag, 19:30, Ö1 Kulturinsel (und live im Radio): Gunkl - Ein paar Feststellungen
Freitag, 20:30, Ö1 Kulturinsel: Alfred Dorfer & Band - Fremd
Freitag, 21:30, SJ-Bühne: Clara Luzia

Samstag, 17:20, FM4-Bühne: Ja, Panik

Ja, Panik: Zwischen 2 und 4



Samstag, 18:35, FM4-Bühne: Die Sterne
Samstag, 19:00, Ö1 Kulturinsel: Thomas Maurer - Àodìlì
Samstag, 20:20, FM4-Bühne: Naked Lunch
Samstag, 22:10, FM4-Bühne: The Notwist

The Notwist: One with the Freaks



Sonntag, 17: 25, FM4-Bühne: Bonaparte, danach Mediengruppe Telekommander
Sonntag, 20:15, FM4-Bühne: Sofa Surfers, danach die Melvins

Sofa Surfers: A Good Day to Die



Thursday, June 4, 2009

Columnize your Randomness, Part 18

Following the news that "Dollhouse" would be renewed, there have been speculations about where Summer Glau would go after "Terminator: The Sarah Connor Chronicles" got cancelled. There seems to be a slight chance that she might reunite with Joss, who also mentions that she might end up playing a character different from River and Cameron (the comment went along the lines of: Summer wants to play a normal person for once - whatever that might mean in the context of the Dollhouse).

Willow Rosenberg tops Topless Robot's list of Pop Culture's Greatest Nerds. Having tried to end the world might have come in handy, since it's a nice twist to the "Revenge of the Nerd"-theme. [via whedonesque]

"Weeds" returns for a fifth season this Monday.



Rian Johnson, director of the film noir set in a Highschool "Brick" that everybody should have seen, is the director of "The Brothers Bloom" about two brothers who are in "the con business". Mark Ruffalo and Adrien Brody play the titular characters, Rachel Weisz is Penelope, a woman determined to join them in their operation. Also, Maximilian Schell, Robbie Coltrane (Hagrid in "Harry Potter") and Nora Zehetner (who played the necessary "woman in the red dress" in "Brick" - the stunningly beautiful woman with the dark past that possibly can't be trusted) co-star.



Want to see an elegant review of unlikely-to-be-mentioned-in-the-same-article movies? Anthony Lane of The New Yorker does "Terminator: Salvation", then Christian Petzold's "Jerichow" (which has a limited US release). This is how he ties the latter into the former (for which he does not find many kind words):
"If the owners of the Terminator brand ever wish to revisit the Teutonic route, traversed in such crunching style by Schwarzenegger, they should take a good look at Benno Fürmann. His footsteps might not be as large as Arnie’s, but he still cuts a forbidding figure, with blue eyes that could easily double as lasers. In a new German film, “Jerichow,” he hardly ever starts a conversation, preferring to speak only when spoken to—like a polite child, or a prisoner in the dock."
PopMatters-Review of "Jerichow"

Singer/Songwriter Mark Everett aka E has a new record out: "Hombre Lobo" follows the 2005 release of "Blinking Lights and other Relevations", which was a devastatingly honest record about his relationship with his dad. "Hombre Lobo" features "12 Songs Of Desire".

Eels - Prizefighter



Die Zeit also reviews Everett's autobiography "Things the Grandchildren Should Know".

Die Zeit: Der Wolf von nebenan

Mur Lafferty just started podcasting the fifth season of "Heaven", called "War". If you want to catch up, all previous seasons are available for free on Podiobooks.com and Heavennovel.com. Yay!

...and a smaller, less shiny but possibly more sensible Phoenix rises from the ashes.

"On Monday June 1st, putting an end to weeks of expectation, General Motors filed for Chapter 11 bankruptcy protection. The idea is that the 100-year-old carmaker will be stripped of debts, other obligations and unsaveable parts and will then emerge from the bankruptcy court ready to perform like a sleek racer. The risk, however, is that it instead emerges as an old crock with a dodgy respray.
Bankrutpcy [sic] will certainly ensure the emergence of a smaller firm. The car company is being remade to cope with operating in a North American market with sales of 10m vehicles a year, roughly the number that will find buyers in 2009. GM might expect to get a little over a fifth of that market. To get into shape, more than 12 of its American plants will close and four brands—Pontiac, Saturn, Hummer and Saab—will be sold out of bankruptcy or will disappear for good. Hummer, apparently, already has a buyer. A significant proportion of GM’s dealers will go too. The end result will be over 21,000 GM workers out of a job."

Economist: Bankruptcy, at last, June 1, 2009
The Planet Money Podcast mentioned the argument that there are simply too many cars (about 1/4th too many) produced. The natural course of the market would be: when less people buy cars, less are produced to keep up the prices, also it doesn't really make sense. The downside: thousands of jobs at stake, and in the case of the car industry, at least in Germany and the US, jobs in specific regions of the country that are otherwise lacking business to employ the people there. GM disappearing would have meant an economic depression, not just a recession, for the "Rust Belt". On the other hand, intervention doesn't solve the underlying problem. Finding short-time solutions doesn't answer the real question: how can all these people be provided with jobs that will last longer than this short-term rescue operation?

NY Times: G.M.’s Chief Promises Full Details of Restructuring, June 3, 2009
NY Times: In Overhaul, G.M. May Look to Its Far-Flung Arms, June 3, 2009
Slate: Which Side Are You On, June, 2, 2009
Slate: A New Chapter, June 1, 2009
Wall Street Journal: New Era in Autos as GM Set for Bankruptcy, June 1, 2009
NY Times: G.M. to Seek Bankruptcy and a New Start, May 31, 2009

Tuesday, June 2, 2009

Prost, Mahlzeit

"Standard: Dieses christliche Menschenbild stellt doch das Gebot der Nächstenliebe an die erste Stelle - Sie auch?

Strache: Selbstverständlich. Aber nicht die Übernächsten-Liebe.

Standard: Wer ist denn ein "Übernächster" , den Sie nicht einschließen?

Strache: Wenn wir im Land so viele Probleme haben, dann beginnt die Nächstenliebe im eigenen Umfeld. Wir bringen die Probleme auf den Punkt, wenn wir den EU-Verfassungsvertrag ansprechen, die Öffnung der Schengen-Grenze abgelehnt haben, wenn wir auf den Sicherheitsnotstand hinweisen und auf den Asylmissbrauch. Wenn wir diese Probleme in den Griff bekommen haben, können wir gerne auch allen Menschen und Völkern dieser Welt helfen."

DerStandard: "Was hier angerichtet wird, ist zum Schaden Österreichs", 1. Juni 2009
Das "eigene Umfeld", der "kleine Mann von der Straße", der konstruierte und in Wirklichkeit gar nicht existierende Durchschnittsösterreicher. Und nebenbei wird noch eine neue schicke T-Shirtidee geliefert: "Übernächstenliebe".