Sonntag, 24. Mai 2009

Watchlist: 24. Mai bis 30. Mai

Sonntag, 20:15, Tele 5

Pieces of April



Sonntag, 22:30, ARTE

Annie Leibovitz: Leben in Bildern

Sonntag, 01:15, ARD

Hinter der Sonne
"Brasilien 1910: Der kleine Pacu lebt auf dem Land. Seine Familie führt mit der Nachbarssippe einen blutigen Kampf. Pacus Bruder Tonho verliebt sich in eine Artistin und will aus dem Teufelskreis ausbrechen, der ihn zum Mörder machte. – Symbolträchtiges von Regisseur Walter Salles"
Dienstag, 23:10, 3sat

Trona, Kalifornien
Den fand ich, als ich ihn das erste Mal sah, überraschend gut, wenn auch betäubend.



Mittwoch, 23:30, ARTE

Free Zone
Amos Gitais Film handelt von zwei Frauen: eine (Natalie Portman) ist auf dem Weg in die Grenzzone zu Jordanien, um Schulden einzutreiben, die andere (Hanna Laslo) ist die Taxifahrerin, die sie dort hin bringt.

Donnerstag, 22:25, 3sat

L'Emploi Du Temps



Ein Familienvater (Aurelien Recoing aus "Gespenster") täuscht nach seiner Entlassung vorher, weiterhin zu arbeiten. Jeden Tag steht er auf und verlässt mit Anzug und Aktentasche das Haus. Das prekäre Arrangement endet in einer Katastrophe.

Donnerstag, 23:15, WDR

Die Todesreiter von Darfur
"Der Film erzählt rückblickend auf sehr emotionale Weise von Steidles Aufenthalt in Darfur sowie von seinen Anstrengungen, die Öffentlichkeit über das, was er erlebt und gesehen hat, zu informieren. Das geschieht mittels persönlicher Interviews, Videoaufzeichnungen und Tonaufnahmen, komplettiert durch neues Filmmaterial aus Darfur. Aber nicht nur der blutige Konflikt, auch der Mut und der Lebenswille Einzelner werden gezeigt. Besonders eindrucksvoll und berührend sind die Gespräche mit Flüchtlingsfamilien und mit einem Überläufer der Dschanjaweed-Milizen. Experten John Prendergast von der "International Crisis Group", der "New York Times"-Reporter Nicolas Krystof, Nobelpreisträger Elie Wiesel und Luis Ocampo, Chef-Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofes kommen ebenfalls zu Wort."
Website des Films

Samstag, 20:15, PRO 7

Marie Antoinette
High School ist überall, sogar im Frankreich des 18. Jahrhunderts, bloß dass hier die Popularitätskonflikte tragischer enden als mit der Graduation.
Oder: Versuch am Geschichtsfilm aus Teenager-Perspektive.
Oder: Missglückt, aber bis zum Ende ein zuckersüßer Höllentrip.

Samstag, 23:35, ORF1

Hellboy
Viel böser, schmutziger und unterhaltsamer als gewisse andere Comicverfilmungen, und deswegen insgesamt: besser. Und vermisst die Weinerlichkeit eines gewissen Peter Parker.

Weiteres:



Jeden Mittwoch um 21:00 auf VOX läuft "Life" (inzwischen schon die 2. Staffel, es zahlt sich aus, die ganze Serie chronologisch von Anfang an zu schauen). Es geht darin um einen Cop, der unschuldig 12 Jahre im Gefängnis verbracht hat und, statt sich mit seiner 50 Millionen Entschädigung auf einer einsamen Insel niederzulassen, weiterhin bei der LAPD arbeitet, unter anderem, um die Verschwörung aufzuklären, die ihn ins Gefängnis gebracht hat. Die Mischung aus police procedural mit kreativen und schrägen Fällen und darunter liegender Mythologie, die geschickt weitergespannt wird (leider nur zwei Staffeln lang) funktioniert besser als in jeder anderen Krimiserie, die ich in letzter Zeit gesehen habe ("Life" ist näher an "Dexter" als an "CSI"). Das Team aus gleichzeitig rachsüchtigen und den inneren Frieden suchenden (die Narration übernimmt eine "search for zen" Lebenshilfekassette) Charlie Crews (gespielt von Damian Lewis aus "Band of Brothers") und no-nonsense Partnerin Dani Reese (Sarah Shahi, viel besser als in "The L Word"), die mit Alkoholsucht kämpft funktioniert unheimlich gut und kommt ohne den nervigen Spannungen aus, die Serien sonst brauchen, um überleben zu können. Die Nebencharaktere sind schräg (besonders liebenswert: Charlies "Lebensgefährte" Ted, ein gestrauchelter white collar crime ex-con). Und gute Musik. Und weil alles so gut zusammenpasst und klug ist, wurde die Serie natürlich dieses Monat abgesetzt.